Löschzug Wiedenbrück

Jürgen Böckmann

Löschzugführer

Jürgen Böckmann
Am Wieksbach 57 a
33378 Rheda - Wiedenbrück

Telefon: 05242 - 35259
Mobil: 0160 - 7013127
Email: geschützte E-Mail-Adresse als Grafik


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Mitglieder des Löschzuges Wiedenbrück


Der Löschzug Wiedenbrück - ein Stück Geschichte -

Es war im Jahre 1879, als unter dem damaligen Bürgermeister Brüggemann und auf dessen Einladung hin sich mehrere Bürger zusammenschlossen und gründeten eine freiwillige Feuerwehr. Die Wehr stellte sich die Aufgabe, die Spritzen zu bedienen, Menschen und Mobiliar aus Feuersgefahr zu retten, das verschonte Eigentum zu bewachen und die Ordnung auf dem Brandplatz aufrecht zu erhalten.

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Ein Teil der Einsatzfahrzeuge am Nordring!


Auch noch heute im Jahr 2010, 131 Jahre nach der Gründung der freiwilligen Feuerwehr übernehmen wir diese, aber auch andere Aufgaben. Damals stand die Brandbekämpfung im Vordergrund. In der heutigen Zeit hingegen entfallen ein Großteil der Feuerwehreinsätze auf technische Hilfeleistungen und Unweltschutzaufgaben. Um diese Aufgaben, die uns täglich gestellt werden auch zu absolvieren, stehen dem Löschzug Wiedenbrück 73 motivierte und gut ausgebildete Kameraden zur Verfügung, die so jährlich ca. 150 Einsätze meistern.

Regelmäßige, 14-tägige Übungsdienste, sowie wöchentliche Übungsdienste für jüngere Kameraden sorgen dafür, dass alle mit Geräten und Fahrzeuge bestens vertraut sind. Zunächst werden alle Kameraden in einem Grundlehrgang auf Stadtebene für die Mitarbeit in der Feuerwehr aus. Danach folgen Speziallehrgänge an der Kreisfeuerwehrschule in St.Vit und später dann Führungslehrgänge am Institut der Feuerwehr in Münster.

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An der Wache im Stadtteil Wiedenbrück sind auch 3 Rettungswagen (RTW) und 2 Krankentransportwagen (KTW), sowie das Reserve-Notarzteinsatzfahrzeug (NEF) stationiert.

HULF - Hubarbeits-Universal-Löschfahrzeug

HULF

Im Dezember 2009 konnte das neuste Fahrzeug eingeweiht und kurze Zeit später auch in Dienst gestellt werden. Es handelt sich um eine Kombination aus Löschfahrzeug und Teleskobmast und ersetzt damit zwei ältere Fahrzeuge (DLK 12/9 und LF 16) des Löschzuges.

Eingesetzt wird das Fahrzeug vorzugsweise im Bereich der Korbrettung, Brandbekämpfung, und ebenso für kleinere technische Hilfeleistungen. Für größere technische Hilfeleistung steht weiterhin das LF 20/16 in Kombination mit dem RW 2 zu Verfügung.

Das HULF ist mit einer Staffelkabine ausgestattet, so dass insgesamt 6 Kameraden (1/5) in diesem Fahrzeug Platz finden. Insgesamt werden 1200 Liter Wasser mitgeführt, außerdem 120 Liter Schaummittel.

Das Fahrzeug besitzt einen Teleskopmast mit einer maximalen Arbeitshöhe von ca. 30 Metern (Rettungshöhe 28 Meter). Außerdem kann mit dem Mast auch bis zu 12 Meter im Unterflurbereich (z.B. zur Wasserrettung), sowie bis zu ca. 17 Meter mit waagerechter Ausladung gearbeitet werden. Der 3-Mann Rettungskorb mit einer Gesamtnutzlast von bis zu 270 Kilogramm (Tragehalterung bis zu 150 Kilogramm) erlaubt es nun auch, eine Personenrettung von schwergewichtigen Patienten aus großer Höhe durchzuführen. Ferner sind am Korb diverse Adaptionen für Halterungen wie z. B. Rollgliss, Überdrucklüfter und Beleuchtung etc. angebracht. Außerdem ist mit dem Mast ein Kranbetrieb mit einer Hubkraft von bis zu einer Tonne möglich.

Die Bedienung des Mastes erfolgt mit Hilfe der tragbaren Fernbedienung oder aber direkt durch die Korbsteuerung. Durch die Fernbedienung ist ebenfalls der integrierte Wasserwerfer zu bedienen, so dass im Falle eines Großbrandes ein effektiver Löschangriff durchzuführen ist, ohne einen Feuerwehrkameraden im Korb gefährden zu müssen.

Weitere technische Daten:
Fahrzeug:
Fahrgestell Iveco FF 160E30 mit Automatikgetriebe
Alu-Fire Systemaufbau in drei geteilter tief gezogener Ausführung u. Heckwarnanlage
6 - fach Rundumabstützung (stufenlos) mit automatischer Nivellierung
1200 Liter Wassertank
120 Liter Schaummittel AFFF (elektronischer Zumischer)
Schnellangriff 50 Meter (C-Strahlrohr)
2 Atemschutzgeräte im Mannschaftsraum / 2 Atemschutzgeräte im Aufbau mit Rettungshaube Respi Hood
Hitzeschutzkleidung
Kombischaumrohr 400 l (Mittel- und Schwerschaum)
Fest eingebauter Generator 6,5 KVA (Mobi E)
Kreiselpumpe FP 20-1000
Turbostrahl - Lüfter (Betrieb auch über Korb möglich)
Defibrilator / Beatmungsgerät
Rettungstrage/Schleifkorbtrage
Beleuchtungseinheit
Absicherungskomponeten wie Verkehrsleitkegel u. telekopierbare Blitzleuchten
Türöffnungsgerät
Feuerwehr Werkzeug- u. Elektrokasten nach DIN
Kettensäge m. Elektro- u. Verbrennungsmotor
Lichtmast
2 Multifunktionsleitern
Hebekissensatz Vetter-Minikissen
CO2 - Löscher
Pulverlöscher ABC
Pulverlöscher D (Metallbrandlöscher)
Fettbrandlöscher
Hi-Press-Löscher
sowie diverse Armaturen zur Löschmittelförderung u. Löschmittelabgabe und B Rollschläche gerollt u. C-Schläuche in Buchten u. Tragekörben
als besonders erwähnenswert sind 2 Stck. Verteiler Bauart BB CBC verlastet


Teleskopmast / Rettungskorb
Kranbetrieb möglich (Hubkraft bis zu einer Tonne)
Rettungshöhe: 28 Meter
Arbeitshöhe: 30 Meter
Unterflurbetrieb: - 12 Meter
Ausladung: 17 Meter (rundum)
3 - Mann Rettungskorb (Nutzlast 270 KG) mit Multifunktionssäule (z.B. für Krankentragenhalterung, …)
Einstieg 2 x seitlich diagonal
Festverlegte Wasserführung von Pumpe bis zum Korb
Festverlegte Stromversorgung zum Korb
Fest eingebauter Wasserwerfer (Hohlstrahlrohr -1200 Liter / min) - Steuerbar mit Fernbedienung
Integrierte Beleuchtungseinheit am Korb, sowie am Teleskopmast

LF 20/16 - Löschgruppenfahrzeug -

LF 20/16
  • Fahrgestell:
  • Mercedes-Benz 1328 F
  • Aufbauhersteller: Empl, 7-teilig
  • Baujahr: 2005
  • Kabine: Gruppe 1/8
  • Antrieb: Heckantrieb / Allison-Automatik
  • Leistung: kW 205, PS 280
  • Feuerlöschkreiselpumpe: FP 20 / 10 ( Jöhstadt )

 

  • Löschmittel:
  • Wasser - 2400 L
  • AFFF - 150 L + 3x 20 L in Kanister
  • CLass A 50 L
  • ABC - Pulverlöscher
  • D - Pulverlöscher
  • CO² - Löscher
  • Hipress

Weitere Details: 4 teilige Steckleiter, 3 teilige Schiebleiter, fahrbare Einmannhaspel mit Standrohr und Schlüsseln versehen, 6 Atemschutzgeräte davon 3 im Mannschaftsraum, Lichtmast mit je 2x 1000 W Scheinwerfer, Rettungssatz Schere/Spreizer/Rettungszylinder, Überdrucklüfter, Hebekissen, Ex-Ox Meter, diverse Hohlstrahlrohre, Tauchpumpe TP 4/1, Stromerzeuger 8 kVA, Kabeltrommeln 230V / 400V, Kettensäge + Zubehör, Normbeladung nach DIN für das LF 20/16.


Das HULF sowie das LF 20/16 werden in der Zeit von montags bis freitags, 07:00 - 19:00 Uhr zusammen von hauptamtlichen und ehrenamtlichen Kräften der Freiwilligen Feuerwehr besetzt.

Die Vorgaben zur Erreichung der Schutzziele eins und zwei des Brandschutzbedarfsplanes machten die Einstellung von hauptamtlichen Kräften notwendig. Schutzziel bedeutet, dass acht Minuten nach der Alarmierung (Schutzziel 1) eine Gruppe (1/8), also 9 Einsatzkräfte am Einsatzort eintreffen müssen. Weitere sieben Einsatzkräfte müssen dann nach zusätzlichen fünf Minuten eintreffen (Schutzziel 2). Um diese Vorgaben tagtäglich erfüllen zu können, bedarf es einer guten Zusammenarbeit aller eingesetzten Feuerwehrkräfte und der Löschzüge des Stadtverbandes.

weitere Fahrzeuge des Löschzuges - der RW 2

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Dieser Rüstwagen (RW 2) wird vornehmlich bei der technischen Hilfeleistung eingesetzt. Auf dem Fahrzeug steht umfangreiches Material zur Verfügung, um z.B. eingeklemmte Personen nach Unfällen zu befreien. Besetzt ist das Fahrzeug im Einsatzfall mit einer Besatzung von 3 Einsatzkräften (1/2). Aus diesem Grund wird das Fahrzeug immer in Verbindung mit einem Löschgruppenfahrzeug (z.B. das HLF 20/16), das mit 9 Einsatzkräften (1/8) ausrückt, eingesetzt.

  • Fahrgestell / Typ: MAN 14.224 Allrad
  • Motorleistung: 165 kW / 224 PS
  • Aufbau: Ziegler Zul.
  • Gesamtgewicht (kg): 14.000
  • Baujahr: 1998
  • Besatzung: 1/2
  • Treibscheibenwinde mit einer Zugkraft von 50kN

 

Beladung:
Feuerwehrtechnischer Beladung nach Norm RW 2 + Zusatzbeladung Öl


TLF 16/25

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Tanklöschfahrzeug 16/25

  • Fahrgestell: Mercedes-Benz 1222 AF
  • Motorleistung: 159 kW / 220 PS
  • Feuerwehrtechnischer Aufbau: Ziegler
  • Baujahr: 1989
  • Besatzung 1:7
  • Antrieb: permanenter Allradantrieb
  • Feuerlöschkreiselpumpe: FP 16/8
  • Wassertankinhalt: 2500l



Beladung:
Feuerwehrbeladung nach DIN
Schaumittel : 6x 20l AFFF in Kanister


Besonderheiten:
Wasserrettungsanzug
Tauchpumpe 8/1
Kettensäge
Spülmaus
Wathose
Hitzeschutzanzüge


ELW 1

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Unter einem Einsatleitwagen (ELW) versteht man ein Fahrzeug, dass zur Führung und Koordinierung der eingesetzten Feuerwehreinheiten eingesetzt wird. In der Regel wird das Fahrzeug im Einsatz vom Löschzugführer bzw. dessen Stellvertreter besetzt. Die Ausrüstung dieses ELW´s besteht im wesentlichen aus Material zur Lageburteilung, Einsatzführung und Kommunikation. Dazu stehen der Einsatzleitung Telefon, Funk (2- und 4-Meter), sowie eine Laptop zur Verfügung.

GW-G

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Der Gerätewagen - Gefahrgut (Umweltschutz) ist ausgerüstet mit Geräten zum Auffangen und Umfüllen von Gefahrgut, sowie der für den Einsatz benötigten Schtuzkleidung.







Fahrgestell: Mercedes-Benz 814 F

  • Motorleistung: 102 kW / 140 PS
  • Feuerwehrtechnischer Aufbau: Ziegler
  • Baujahr: 1992
  • Besatzung: 1/1
  • Antrieb: Heckantrieb



Beladung:
Feuerwehrbeladung nach DIN


Desweiteren stehen dem Löschzug Wiedenbrück folgende Fahrzeuge zur Verfügung:

  • SW 1000 (Schlauchwagen)
  • MTW (Manschaftstransportwagen)
  • Rettungsboot "Emsfloh"

Fachberater Seelsorge - Marco Beuermann -

Pastor Marco Beuermann
Seit August 2001 ist Pastor Marco Beuermann "Fachberater Seelsorge" innerhalb der Freiwilligen Feuerwehr Rheda-Wiedenbrück. Ausgerüstet mit digitalem Funkmeldeempfänger und Einsatzuniform steht er seitdem den Feuerwehrangehörigen der Löschzüge im Stadtverband Rheda-Wiedenbrück auf Abruf zur Verfügung. Er übernimmt aber auch die seelsorgerische Betreuung von Geschädigten und deren Angehörigen.