Rheda-Wiedenbrück (ei). Lebensgefährlich verletzt wurde am Mittwoch gegen 13.10 Uhr eine junge Mutter (33), als sie auf der Rückfahrt aus dem Urlaub gegen einen niederländischen Lkw prallten. Ihre beiden Töchter (22 und sechs Monate) blieben äußerlich unverletzt, sie wurden ebenso wie ihre Mutter ins Elisabeth-Hospital eingeliefert. Der Lkw-Fahrer wurde dabei schwer verletzt ins Vinzenz-Hospital und der Fahrer eines Porsche Boxter Spyder leicht verletzt ins Städtische Klinikum Gütersloh eingeliefert. Rund zweieinhalb Kilometer hinter der Anschlusstelle Rheda-Wiedenbrück in Fahrtrichtung Dortmund war ein niederländischer Lkw-Fahrer (41) mit seinem (leeren) Sattelauflieger quer über die drei Fahrspuren geschleudert. Wie es zu dem Unfall kam, konnten die Polizeibeamten zunächst nicht sagen. Fest steht, dass der niederländische Lkw-Fahrer auf der rechten Fahrspur unterwegs war und dann aus bislang ungeklärten Gründen bremste. Dabei verlor der Fahrer offenbar die Gewalt über die Volvo-Zugmaschine, die über die beiden anderen Fahrspuren in die Mittelleitplanke krachte und einknickte. Anschließend krachte der grauer Renault Laguna der 33-Jährigen ebenso in dieUnfallstelle wie ein in Schweden zugelassener Porsche Boxter Spyder . Die vollgepackte Dachbox, die auf dem Renault montiert war, schleuderte durch die Wucht des Aufpralls mehr als zehn Meter weiter und blieb hinter der Zugmaschine an der Mittelleitplanke liegen. Die Autobahn wurde für mehr als vier Stunden gesperrt, am Autobahnkreuz Rheda-Wiedenbrück wurde der Verkehr von der Polizei abgeleitet. Auf den Umleitungsstrecken kam es zu erheblichen Beeinträchtigungen im Berufsverkehr. Besonders im Bereich B61/B55 und der Gütersloher Straße in Rheda ging quasi gar nichts mehr. Im Einsatz waren neben der Feuerwehr (hauptamtliche Wache und Löschzug Rheda) unter anderem vier Rettungswagen und zwei Notärzte (darunter der Rettungshubschrauber "Christoph 13"). Aufgrund der zahlreichen Verletzten wurden ferner der "Organisationsleiter Rettungsdienst" und der "Leitende Notarzt" aus Gütersloh zu der Unfallstelle gerufen. Zur Klärung des Unfallherganges und der Unfallursache wurde ein Sachverständiger an die Unfallstelle gerufen. Der Lastwagen wurde für weitere technische Untersuchungen von der Polizei sichergestellt.


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