Rheda-Wiedenbrück: Windhose

Rheda-Wiedenbrück (ei). Eine Windhose hat in der Nacht zum Freitag im Bereich der Egerstraße mehrere Dächer beschädigt. Dachpfannen stürzten zu Boden und beschädigten teilweise Autos, ein "kalter Blitzschlag" schlug in ein Wohnhaus ein, daraufhin wurde gegen 21.25 Uhr der Löschzug Rheda zu einem Zimmerbrand alarmiert. Glücklicherweise brannte nichts, doch die Feuerwehr war auch in der Nachbarschaft sehr gefragt. An zahlreichen Häusern fehlten Dachziegel, die teilweise noch von der Regenrinne aufgehalten wurden, teilweise zu Boden stürzten. Verletzt wurde glücklicherweise niemand. So kam nicht nur die Drehleiter des Löschzuges Rheda sondern auch mit dem Hubarbeits-Universal-Löschfahrzeug (HULF) des Löschzuges Wiedenbrück zum Einsatz. Dort wo noch Dachziegel im Keller lagerten, wurden die offenen Stellen wieder geschlossen, an älteren Häusern notdürftig mit Folie abgedeckt. Das dient zwar nicht der unmittelbaren Gefahrenabwehr, für die die Feuerwehr eigentlich zuständig ist sondern ist eine freiwillige Dienstleistung, erläutert Stadtbrandinspektor Ulrich Strecker während des zweieinhalbstündigen Einsatzes. Feuerwehreinsätze gab es überall im Kreisgebiet, der Schwerpunkt lag aber in Rheda. Einen kalten Blitzeinschlag gab es außerdem noch in Neuenkirchen, der aber zum Glück ebenfalls glimpflich ausging. Gegen 1 Uhr wurde die Feuerwehr zum Fleischwerk Tönnies gerufen, wo die Brandmeldeanlage ausgelöst hatte. Glücklicherweise handelte es sich um einen Fehlalarm, so dass die Feuerwehrleute wieder einrücken konnten.


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