Herzebrock-Clarholz: Jahreshauptversammlung Feuerwehr Herzebrock-Clarholz

Herzebrock-Clarholz (ei). Auf Vorjahresniveau blieben die Einsatzzahlen der Freiwilligen Feuerwehr der Gemeinde Herzebrock-Clarholz im Jahr 2009. Vier Groß-, fünf Mittel- und 18 Kleibrände löschten die 136 aktiven Mitglieder der Löschzüge Herzebrock, Clarholz, Quenhorn und Möhler. Bei 23 Ölbekämpfungen auf der Straße und vier auf Gewässern war die schnelle Hilfe der Feuerwehr ebenso gefragt wie bei 49 Hilfeleistungseinsätzen. Bei fünf dieser Einsätze waren nach Angaben von Gemeindebrandinspektor Hermann Reckordt Menschenleben in Gefahr. Innerhalb des Gemeindegebietes wurde 33 Mal Löschhilfe gewährt, 14 blinde und drei böswillige Alarmierungen vervollständigten die Jahresbilanz. Allein der Löschzug Herzebrock wurde zu drei Groß-, drei Mittel- und 15 Kleinbränden gerufen, er nahm allein 80 der 153 Einsätze wahr. Ihre Freizeit opferten die Feuerwehrleute der Samstgemeinde aber nicht nur um die eigenen Geräte und Fahrzeuge zu warten und instandzusetzen, sie drückten in der Feuerwehrschule in St. Vit und beim Institut der Feuerwehr in Münster auch die Schulbank. Während der Versammlung berichteten die Löschzüge über die wichtigsten Ereignisse des vergangenen Jahres. Den Berichten war jeweils zu entnehmen, dass die Löschzüge nicht nur für den abwehrenden Brandschutz einen wichtigen Stellenwert haben, sondern aus der dörflichen Gemeinschaft kaum wegzudenken sind. Neben dem anstregenden Dienstbetrieb gestalteten die Feuerwehrleute auch ihre Freizeit gemeinsam. Darüber hinaus wurde beim Löschzug Quenhorn das Gerätehaus erweitert, 1100 Stunden zusätzlicher, ehrenmtlicher Arbeit wurden von den Feuerwehrleuten geleistet, um eine Fahrzeugbox anzubauen, die vorhandene zu renovieren und die Wasserversorgung instand zu setzen. Bastian Jakobaufderstroth und David Kropka (Herzebrock) sowie Felix Mallon (Clarholz) wurden vom Leiter der Feuerwehr als Feuerwehrmann-Anwärter neu in die Löschzüge aufgenommen. Bürgermeister Jürgen Lohmann dankte "seinen" Feuerwehrleuten für die stete Bereitschaft, in Not geratenen Mitmenschen zu helfen und den Schaden so gering wie Möglich zu halten. Kreisbrandmeister Rolf Volkmann erläuterte die Entwicklungen des insolventen Landesfeuerwehrverbandes und berichtete über die jüngsten Entwicklungen auf Kreisebene.

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Aus der Jugendfeuerwehr wechselten Daniel Reichelt (Herzebrock), Tobias Düpjohann (Clarholz) und Thomas Brüggemann (Möhler; kniend v.l.) in die aktive Wehr. Christoph Hülskötter, Christian Linke und Markus Toppmöller (alle Herzebrock) wurden zum Hauptfeuerwehrmann befördert, Thorsten Helling (Feuerwehrmann), Stephan Afhüppe (Oberfeuerwehrmann), Michael Keitemeier und Stefan Klüsener (Feuerwehrmann; v.l.) wurden ebenfalls befördert.


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Bürgermeister Jürgen Lohmann ehrte Christoph Bureick (Möhler), Martin Milchers (Möhler), Andreas Kuhre, Michael Petermann, Manfred Thüte, Peter Beckord und Alfred Wördemann (Quenhorn) für ihr 25-Jähriges Engagement in der Feuerwehr mit dem Ehrenzeichen in Silber. Ludwig Kofortschröder und Gerd Storck (Herzebrock) tragen seit 60 Jahren den blauen Rock und erhielten eine Urkunde. (v.l.)


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